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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik

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Projekt:   Chandra - LETG

 

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Chandra - Low Energy Transmission Grating (LETG)


LETG

Transmissionsgitter LETG für Chandra

Chandra (früher AXAF) verfügt über ein 1,2 m Teleskop von 10 m Brennweite, mit dem eine Winkelauflösung von 0,5 Bogensekunden erreicht wird. Zur hohen spektralen Auflösung werden Transmissionsgitter eingesetzt, die gemeinsam von SRON in Utrecht und dem MPE entwickelt und gebaut wurden. Dem MPE oblagen der Entwurf und die Tests der Gitterelemente, die von der Fa. Heidenhain in Traunreut hergestellt wurden, sowie ihre Justierung und Montage. 540 einzelne Gitterfacetten mit 1000 Linien / mm sind mit hoher Präzision auf einer ringförmigen Tragstruktur montiert. Während der Mission kann zum Zweck der Spektroskopie der gesamte Gitterring in den Strahlengang des Teleskops geschwenkt werden. Die diffraktive Wirkung der Gitter ist im sichtbaren Licht gut an der Zerlegung in seine Spektralfarben zu sehen.

 
LETG First Light

First Light vom LETG

Am Sonntag, den 6. September 1999, sah das Niederenergie- Transmissionsgitter (Low Energy Transmission Grating - LETG) auf dem Chandra-Röntgenobservatorium sein First Light. Das 30.000-Sekunden-Bild zeigt oben den kurzwelligen Teil des gebeugten Röntgenspektrums vom Stern Capella, das auf den zentralen Teil des Kanalplattendetektor fällt, und unten einen vergrößerten Ausschnitt vom Wellenlängenbereich zwischen 12 Å und 23 Å. Im gesamten Spektrum von 5 Å bis 160 Å wurden mehr als 100 Emissionslinien gefunden, die eine Auflösung von bis zu über 2000 haben.
Das Transmissionsgitter, das direkt hinter dem Spiegelsystem im konvergenten Strahl positioniert ist, zerlegt das einfallende Röntgenlicht jeweils in ein (symmetrisches) Spektrum rechts und links von der (unzerlegten) nullten Beugungsordnung.

 

Chandra-LETG Bildersammlung

LETG Ausschnitt Montierte Transmissionsgitter - vergr. Ausschnitt


LETG Gitter



Einzelne Transmissionsgitter

Das Bild zeigt einige der 15 mm großen LETG Gitterfacetten. Auf dünne Stahlringe wird das aus Goldstegen bestehende Gitter aufgeklebt, der durch ein grobes Stützgitter (als Dreiecksstruktur zu erkennen) gehalten wird. Die diffraktive Wirkung der Gitter auch im sichtbaren Licht ist gut an der Zerlegung in seine Spektralfarben zu sehen.

LETG Kalibrierung


Kupfer-Kalibrationsspektrum

Ein Spektrum, mit charakteristischen Röntgenlinien von Kupfer, gemessen mit dem Chandra-LETG (früher AXAF-LETG) während der Kalibrationsmessungen in der NASA Röntgentestanlage in Huntsville/Alabama. Das Bild ist zusammengesetzt aus der Messung (im Hintergrund), der 3D-Darstellung der Intensitätsverteilung und dem logarithmisch aufgetragenen Spektrum. Das eigentliche Spektrum mit den Linien (Lbeta-1 bei 13,05 Å, Lalpha bei 13,336 Å, Ln bei 14,9 Å und LI bei 15,29 Å, v.l.n.r.) verläuft horizontal, senkrecht dazu sieht man die durch das Stützgitter erzeugte Dispersion, welche allerdings nur einen verschwindend kleinen Bruchteil der Intensität ausmacht (siehe 3D-Darstellung). Aus der Trennung der Linien leitet man ein spektrales Auflösungsvermögen besser als 0,1 Å ab.



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Letzte Änderung: 2010-01-15 durch   linkH. Steinle
Ansprechpartner:   linkP. Predehl
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