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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik

 

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Technologie-Transfer - CCD-Röntgenbildwandler

Eine Röntgenkamera, die auf der Basis von neuartigen CCD-Bildwandlern (Charged Coupled Device) arbeitet, wird vom Max-Planck-Institut für künftige Röntgensatelliten - wie dem europäischen XMM-Observatorium und dem deutschen ABRIXAS-Kleinsatelliten - entwickelt. Damit sollen ein besseres spektrales Auflösungsvermögen mit hoher Zeitauflösung und eine nahezu perfekte Nachweisempfindlichkeit erreicht werden. Dafür hat das Max-Planck-Institut ein eigenes Halbleiterlabor eingerichtet. Die dort entwickelten Detektoren eröffnen auch in Medizin und Technik neue Anwendungsmöglichkeiten.

HLL - clean room Bild 1: Reinraum im Halbleiterlabor, das gemeinsam vom MPI für Physik und vom MPI für extraterrestrische Physik gegründet wurde.
Bild 66 Bild 2: Das Herzstück einer der auf XMM eingesetzten Röntgen-CCD-Kameras ist ein Silizium-Chip, der in p-n-Technologie aufgebaut ist. Er verfügt über eine hohe Bandbreite hinsichtlich der Quantenausbeute, so daß auch Photonen kleiner (<&mbsp;0,5 keV) sowie hoher (> 10 keV) Röntgenenergie nachgewiesen werden. Er ist extrem strahlungsfest, besitzt ein gutes Energie- und ein exzellentes Zeitauflösungsvermögen. Seine Entwicklung und sein Bau geschehen im MPE.
Kalender August 1997 Bild 3: Der ESA-Röntgensatellit XMM und der ROSAT Nachfolger ABRIXAS werden mit Halbleiterdetektoren (Röntgen CCDs) bestückt. Das Bild zeigt die aufwendige Elektronik zur Spannungsversorgung und Auslese der 12 CCDs der pn-Kamera für XMM und ABRIXAS. Die Durchbrüche in der Leiterplatte geben den Blick auf die Rückseite der CCD-Platte frei.

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